7 Typen

Gemäß der Tibetischen Konstitutionslehre formen die drei Prinzipien Lung, Tripa und Beken Körper, Charakter und Geist. Bei jedem Mensch fügen sich die drei Prinzipien in einem individuellen Verhältnis zum persönlichen Konstitutionstypen zusammen. Anhand dieser drei Energien beschreibt die Tibetische Lehre, nach welchem Grundmuster man gestrickt ist, welche Eigenschaften zum Typ gehören und welche Beschwerden oder Krankheiten typisch sind.

Es ist ein großer Vorteil, dieses Grundmuster zu kennen. Denn wenn man seinen eigenen Typ kennt, kann man den Alltag passend zur Veranlagung gestalten und sich so Gutes tun.

Basis der Typologie ist die Einteilung aller Menschen in die drei Energien Lung, Tripa, Beken. Aus diesen Hauptenergien ergeben sich sieben verschiedene Kombinationsvarianten.

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Körper und Geist in Balance halten

marion-michele-191320_Photo by Marion Michele on Unsplash

Solange die drei Grundenergien in einer ausgeglichenen, harmonischen Beziehung zueinander stehen, ist man gesund. Erst wenn eine Energie übermächtig wird und dauerhaft ein Ungleichgewicht besteht, entstehen Beschwerden und man wird aus tibetischer Sicht krank.

Die große Kunst liegt darin, dem eigenen Naturell zu entsprechen oder teilweise entgegenzuwirken. „Wann brauche ich was, um in Balance zu bleiben?“, ist deshalb eine Frage, die man sich immer wieder stellen sollte.

Ein Beispiel: Wenn es mir gut geht und ich im Einklang mit mir selbst bin, dann kann ich im Grunde tun und essen, worauf ich Lust habe. Damit entspreche ich meinem natürlichen Wesen. Entscheidend ist dabei ein sinnvolles Maß. Sobald ich übertreibe, verstärken sich gewisse Grundenergien. Die individuelle Balance gerät aus der Bahn und Störungen tauchen auf. Hält dieses Ungleichgewicht längere Zeit an, dann entstehen spürbare Beschwerden. Je nach vorherrschender Konstitution bekomme ich Kopfweh, habe Verdauungsstörungen, schlechte Laune, fühle mich unwohl, schlafe schlecht, bin verspannt und so weiter.

Neben der Ernährung und dem eigenen Verhalten verstärken auch Faktoren, wie Stress, Wetter, Alter, Aufenthaltsort oder Arbeit, die Grundenergien und führen zu einem Ungleichgewicht. Daraus entstehende Symptome sind ein wichtiges Indiz in der Tibetischen Konstitutionslehre. Sie zeigen auf, welche Energien zu stark oder zu schwach vorhanden sind, und sind damit ein Signal für ein entsprechendes Gegensteuer. Durch eine Umstellung der Ernährung, gezieltes Verhalten, durch Therapien, Übungen und mit pflanzlichen Rezepturen gibt man dem Körper die nötigen Impulse, um wieder in Balance zu kommen.

rowan-chestnut-192872.Photo by Rowan Chestnut on Unsplash

Eigentlich ist die Tibetische Konstitutionslehre eine Gesundheitslehre mit dem Ziel, gar nicht erst aus der Balance zu geraten und gesund zu bleiben. Mit Hilfe der typgerechten Ernährung und mit den passenden Verhaltensregeln spürt man schnell eine Veränderung. Man spürt, was es heißt, im Gleichgewicht der Energien zu leben. Leichtere Beschwerden verschwinden, die Gesundheit wird stabiler, die Nerven halten mehr aus und man fühlt sich gut geerdet – einfach rundum wohler.

Die Konstitution bestimmt das Wesen, die Präferenzen, den Charakter, das Verhalten aber auch die Berufs- oder Partnerwahl.

Der eigenen Konstitution kann man nicht entfliehen. Man kann nur gegen sie – oder mit ihr leben.

Die Tibetische Konstitutionslehre unterscheidet 7 Grundtypen

Mit dem Typentest kann man feststellen, welcher Konstitution man angehört, physiologisch und psychologisch. Den eigenen Typ zu kennen, kann helfen, das Leben so zu gestalten, dass man körperlich und seelisch gesund bleibt und werden kann.

Sieben Mode-Illustrationen von verschiedenen Frauentypen mit verschiedener Kleidung und Frisuren.

Die Aktive – Die Starke – Die Gewinnerin – Die Denkerin – Die Powerfrau – Die Impulsive – Das Glückskind

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Hinweis: Um die Anwendung zu vereinfachen, wird auf die gleichzeitige Verwendung der weiblichen und männlichen Form verzichtet. Selbstverständlich sind bei sämtlichen Personenbezeichnungen immer beide Geschlechter gleichwohl gemeint. Die ausschließliche Verwendung nur einer Form ist explizit als geschlechtsunabhängig zu verstehen.